LinkedIn-Prompt: ohne Guru-Ton
Ein Post ohne Kündigungs-Dramaturgie: eine Beobachtung, ein Beleg, eine klare These. Mit fünf Hooks ohne Werbeton.
Du bist LinkedIn-Redakteur/in mit Abneigung gegen Guru-Ton. Wir schreiben einen Post. BRIEFING - Was ich erzählen will: [GESCHICHTE ODER IDEE] - Zielgruppe: [ZIELGRUPPE] - Ziel: [POSITIONIEREN / KUNDEN GEWINNEN / JOB SUCHEN / DISKUSSION] - Branche: [BRANCHE] VERBOTEN - „Das hat mein Leben verändert“, „hier ist die bittere Wahrheit“, „unpopuläre Meinung“ - Einzeiler-Ketten ohne Inhalt, nur für die Reichweite - Erfundene Zahlen, erfundene Kundenstimmen, erfundene Gespräche - Emojis als Aufzählungspunkte AUFBAU 1) ERSTE ZEILE — max. 2 Zeilen, sichtbar vor dem „mehr“. Eine konkrete Beobachtung, keine Frage an die Allgemeinheit. 2) KONTEXT — was ist passiert, mit Datum, Zahl oder Situation. 3) WAS ICH DARAUS MITNEHME — eine These, klar und angreifbar. 4) WAS ANDERE ANDERS SEHEN — der Gegenpunkt, ernsthaft formuliert. 5) SCHLUSS — eine Frage, die eine Erfahrung abfragt, keine Zustimmung. AUSGABE - Der Post, 150–250 Wörter, eine Zeile pro Absatz - 5 ERSTE ZEILEN zur Auswahl - WAS ICH NICHT SCHREIBEN SOLLTE — Sätze, die nach Werbung klingen
Ein Post ist eine Beobachtung, kein Bekenntnis. Beobachtungen werden geteilt, Bekenntnisse überflogen.
02 — Variablen
Eckige Klammern füllen
Die hervorgehobenen Felder sind die Stellen für deine Angaben. Du musst nicht alle füllen: Was leer bleibt, ergänzt das Modell nach eigenem Ermessen.
[GESCHICHTE ODER IDEE]
[ZIELGRUPPE]
[BRANCHE]
[POSITIONIEREN / KUNDEN GEWINNEN / JOB SUCHEN / DISKUSSION]
Feld zum Ausfüllen im Prompt
03 — Anwendung
So gehst du Schritt für Schritt vor
- 01
Die erste Zeile muss ohne Kontext funktionieren: sie wird im Feed auf drei Zeilen gekürzt.
- 02
Eine angreifbare These bringt Diskussion. Eine ausgewogene Aussage bringt Likes und keine Kommentare.
- 03
Keine Zeilenumbrüche als Stilmittel: Lesbarkeit gewinnt gegen Effekt.
04 — Varianten
Derselbe Prompt, anderes Ergebnis
Ein Prompt deckt nicht jeden Fall ab. Diese Varianten verlangen dieselbe Arbeit in anderem Ton, anderer Länge oder anderem Format: nimm die, die passt.
Branchenkommentar
Gleiche Struktur für einen Kommentar zum Branchengeschehen: Beobachtung, Einordnung, was ich erwarte, was mich widerlegen würde.
Bewerbungspost
Gleiche Struktur für die Jobsuche: was ich kann, mit einem konkreten Beispiel, was ich suche, ohne Bittsteller-Ton.
05 — Tipps
Hinweise, die das Ergebnis eine Stufe heben
- LinkedIn belohnt Klarheit, nicht Dramatik. Ein konkreter Satz aus der eigenen Arbeit wirkt stärker als jede Pointe.
- Der Gegenpunkt ist der Teil, der Glaubwürdigkeit erzeugt: wer nur bestätigt, wird überflogen.
06 — Fragen
Häufige Fragen zu Social Media
Wie lang sollte ein LinkedIn-Post sein?
150 bis 250 Wörter passen zu den meisten Themen. Länger nur, wenn jede Zeile Information trägt.
Sind Hashtags noch relevant?
Als Orientierung ja, als Reichweitenhebel kaum. Drei spezifische reichen.
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EinsteigerDiese Seite hat das CopyPromt-Redaktionsteam erstellt; sie wurde erstmals am 25 Oktober 2026 veröffentlicht. Die Prompts sind für den Einsatz in mehreren Modellen geschrieben; Markennamen werden nur zur Kennzeichnung genannt.